Esther Kinsky: RAUHNÄCHTE

Lesung und Gespräch im Rahmen der Ausstellung »Als ich dachte es sei Luft« von Nadine Schemmann

Esther Kinsky, Foto: © Isabella de Maddalena (links) / Nadine Schemmann, Als ich dachte es sei Luft, Ausstellungsansicht St. Matthäus-Kirche, Foto: © Leo Seidel (rechts)

Farben begegnen Worten, Worte begegnen Farben: Ausgehend von Malereien der Künstlerin Nadine Schemmann hat die Lyrikerin Esther Kinsky 17 Gedichte mit dem Titel »Überton« geschrieben: lyrische Echos auf die Farb- und Formimpulse der Künstlerin. Entstanden ist das Künstlerinnenbuch »RAUHNÄCHTE«, aus dem Esther Kinsky liest.

Im anschließenden Gespräch mit dem Galeristen Norbert Arns teilen die Künstlerinnen Einblicke in ihre Zusammenarbeit und die Entwicklung von »RAUHNÄCHTE«.

»Rauhnächte« sind die Nächte »zwischen den Jahren«, die der Legende nach am Übergang der Jahre besonders intensive Wahrnehmungen und Traumbilder beflügeln – ein lyrischer Dialog zwischen Wort und Bild.

Esther Kinsky ist Schriftstellerin, Lyrikerin und Übersetzerin. In ihren vielfach ausgezeichneten Werken verbindet sie Beobachtungen von Landschaften, urbanen Räumen und Naturphänomenen mit poetischen Reflexionen über Erinnerung, Sprache und Wahrnehmung. Ihr Schreiben bewegt sich zwischen Prosa, Essayistik und Lyrik und zeichnet sich durch eine besondere Sensibilität für atmosphärische Details und sprachliche Übergänge aus. Zu ihren bekanntesten Veröffentlichungen zählen die Romane »Hain. Geländeroman«, »Am Fluß« und »Rombo«. Neben ihrem eigenen literarischen Werk hat Esther Kinsky zahlreiche bedeutende Autor aus dem Englischen, Polnischen und Russischen ins Deutsche übersetzt.

Termin:
Fr, 22.05.2026, 19:00 Uhr

 

Ort:
St. Matthäus-Kirche
Kulturforum Berlin
Matthäikirchplatz
10785 Berlin

 

Eintritt frei