Parochet
Benyamin Reich
Benyamin Reich, Altarverhüllung in der St. Matthäus-Kirche, 2026, Foto: © Leo Seidel
In seiner diskursiven Struktur laufen Bild und Text, Schrift und Bildlichkeit, ineinander – gleich einem Text, der in die Welt kommt und Fragen aufwirft. Das Gewebe aus talmudischen Texten, kabbalistischen Symbolen und Bildern des Künstlers erinnert dabei an den feingestickten Vorhang des Jerusalemer Tempels sowie die Vorhänge aller späteren Synagogen, die nach rabbinischem Verständnis auf einen metaphysischen Vorhang im Himmel zurückgehen. Zugleich erinnert er an christliche Fastentücher, die traditionell während der Passionszeit den Altar einer Kirche verhüllen und so den Kontakt zwischen Gott und Mensch temporär in Frage stellen – ein jüdisch-christlicher Dialog der Traditionen.
Benyamin Reich, Parochet, Ausstellungsansicht St. Matthäus-Kirche, 2026, Foto: © Leo Seidel
Benyamin Reich, Parochet, Ausstellungsansicht St. Matthäus-Kirche, 2026, Foto: © Leo Seidel
Benyamin Reich, Parochet, Ausstellungsansicht St. Matthäus-Kirche, 2026, Foto: © Leo Seidel
Benyamin Reich, Parochet, Ausstellungsansicht St. Matthäus-Kirche, 2026, Foto: © Leo Seidel
Benyamin Reich, Parochet, Ausstellungsansicht St. Matthäus-Kirche, 2026, Foto: © Leo Seidel
Benyamin Reich, Parochet, Ausstellungsansicht St. Matthäus-Kirche, 2026, Foto: © Leo Seidel
Benyamin Reich, Parochet, Ausstellungsansicht St. Matthäus-Kirche, 2026, Foto: © Leo Seidel
Benyamin Reich, Parochet, Ausstellungsansicht St. Matthäus-Kirche, 2026, Foto: © Leo Seidel
Benyamin Reich, Parochet, Ausstellungsansicht St. Matthäus-Kirche, 2026, Foto: © Leo Seidel
Benyamin Reich, Parochet, Ausstellungsansicht St. Matthäus-Kirche, 2026, Foto: © Leo Seidel