Als ich dachte es sei Luft
Nadine Schemmann

Die Luft, das unsichtbare Volumen eines Raumes, spielt in Kirchenräumen eine besondere Rolle: Als Klangträger für Wort und Musik, als Medium des Atems, nicht zuletzt als Sinnbild des Geistes, der als unsichtbare Kraft Himmel und Erde, Gott und Mensch miteinander verbindet.

© Nadine Schemmann

Für St. Matthäus entwickelt Nadine Schemmann eine ortsspezifische Installation: Leinenbahnen breiten sich über das Hauptschiff aus. Farben auf Leinen werden zu beweglichen, lebendigen Körpern, die in sich Schichten, Tiefe und Energie tragen. Auf diese Weise entsteht eine visuelle Dynamik, eine „Strömung“, ein Fluss von Farbe, der Himmel und Erde, Luftvolumen und Architektur des Kirchenraums miteinander verbindet. Der Kirchenraum wird zum Farbraum, einem dreidimensionalen Gemälde, das im Horizont des Pfingstfestes zu einem Sinnbild der belebenden und schöpferischen Kraft des Geistes wird.

Kuratiert von Lisa Botti, Kuratorin an der Neuen Nationalgalerie, und Hannes Langbein, Direktor der Stiftung St. Matthäus

Laufzeit:
17.04. – 30.08.2026

 

Ort:
St. Matthäus-Kirche
Kulturforum Berlin
Matthäikirchplatz
10785 Berlin

 

Öffnungszeiten:
Di bis So, 11:00 bis 18:00 Uhr

 

Eintritt frei