Künstlergespräch zur Ausstellung »Parochet« von Benyamin Reich
© Benyamin Reich
Der jüdische Künstler Benyamin Reich präsentiert in St. Matthäus seine Rauminstallation »Parochet«, die während der Passionszeit den Altar verhüllt. Die Arbeit verbindet Bild und Text zu einem Gewebe aus talmudischen Schriften, kabbalistischen Symbolen und künstlerischen Motiven. Der Vorhang knüpft an jüdische wie christliche Traditionen an – von den Tempel- und Synagogenvorhängen bis zu christlichen Fastentüchern – und eröffnet einen Raum für Fragen nach Verhüllung, Sichtbarkeit und religiösem Dialog.
Im Gespräch mit Johann Hinrich Claussen, Kulturbeauftragter Kulturbüro des Rates der EKD, Hannes Langbein, Direktor der Stiftung St. Matthäus, und Rabbiner Netanel Olhoeft, gibt Benyamin Reich Einblick in Idee und Entstehung der Installation.