180 Jahre St. Matthäus-Kirche: Menschen, Geschichten und das Tiergartenviertel im Wandel
Am 17. Mai 1846 wurde die St. Matthäus-Kirche mit einem Festgottesdienst geweiht – noch vor den Toren Berlins, im Volksmund als »des lieben Gottes Sommervergnügen« bekannt, eingebettet in Wiesen und Felder. 180 Jahre später blicken wir auf die Geschichte unserer Kirche zurück und feiern ihr Jubiläum inmitten eines sich wandelnden Kulturforums.
Das Jubiläum beginnt mit einem Vortrag von Alexander Darda, Tiergartenviertel-Experte und Stipendiat des Vereins zur Erinnerung an Johanna und Eduard Arnhold e.V. Er gibt einen lebendigen Einblick in die Menschen und das Umfeld der Kirche zu ihrer Entstehungszeit: Wer bildete die erste Kirchengemeinde? Wie kam es zum Bau der Kirche, und wer profitierte von ihr? Der Vortrag eröffnet spannende Perspektiven auf das soziale und kulturelle Leben im Tiergartenviertel im 19. Jahrhundert und zeigt, wie die St. Matthäus-Kirche bis heute ein bedeutender Bezugspunkt in der Nachbarschaft geblieben ist.
Daran schließt sich ein Empfang an, bevor das Jubiläum um 18:00 Uhr mit einem Festgottesdienst mit einer Dialog-Kanzelrede von Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson und Generalsuperintendentin Dr. Julia Helmke ausklingt.