FRAUEN. Flussaufwärts Frauen

Seit über zehn Jahren initiiert das Projekt »Ästhetik der interreligiösen Begegnung. Zu den Quellen« den Dialog mit Kunst und Wissenschaft. In diesem Jahr steht die weibliche Perspektive im Fokus: Was bedeutet der weibliche Blick für den Dialog der Religionen in Kunst und Wissenschaft?

kletternden Cholitas, Foto: © Kunstplanbau

In Gesprächen und Lectures kommen Frauen zu Wort, die sich unterschiedlichen religiösen Überlieferungen zugehörig fühlen, von unterschiedlichen Richtungen des Geisteslebens geprägt sind, unterschiedliche Positionen in der Wissenschaft, in der Kunst und im alltäglichen Leben einnehmen. Die Reihe »Ästhetik der religiösen Begegnung. Zu den Quellen« eröffnet bewusst einen Raum, in den Frauen eingeladen sind zu sprechen über das, was sie als Frauen besonders betrifft, und gleichzeitig selbst die Verbindungen in alle Bereiche menschlichen Lebens und menschlicher Weltverantwortung herzustellen und zu beschreiben. Solange es keine Geschlechtergerechtigkeit gibt, sind Initiativen zur Verbesserung der Bedingungen für Frauen unverzichtbar. Genauso wichtig ist es, dass von Frauen Impulse zur Veränderung ihrer Welt und der Welt insgesamt ausgehen und dass ihre Leistungen in allen Bereichen Anerkennung finden und gehört werden.  In diese Richtung – flussaufwärts an die Quellen zurückgehend – möchte die Reihe aus dem Mund von Frauen Denkanstöße geben und aus ihren Händen Zeichen setzen.

In Kooperation mit Kunstplanbau und der HU Berlin.

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