Georg Weise: Der jüngste Tag
Georg Weise, Jüngster Tag, 1993-2017, 180 x 140 cm
Die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) und die Stiftung St. Matthäus, Kulturstiftung der EKBO, präsentieren vom 21. November 2025 bis zum 17. April 2026 auf der Bischofsetage im Evangelischen Zentrum (Haus 2, 4. Etage, Georgenkirchstraße 69, 10249 Berlin) die Kabinettausstellung „Der jüngste Tag“ des Künstlers Georg Weise.
Georg Weises künstlerisches Schaffen umfasst Malerei, Zeichnung und Skulptur. Er verarbeitet in seiner Malerei Erinnerung an Kindheit und Jugend zu mystischen, teil abstrakten Landschaften mit Bildern von Wachstum und Vergänglichkeit. Seine Werke thematisieren in der Auseinandersetzung mit Natur und Mensch Einsamkeit, Sehnsucht nach Erlösung und Verletzlichkeit, ohne idealisierte Darstellungen zu schaffen. Dabei entsteht eine besondere Bildsprache, die den Betrachtenden zu einer persönlichen Auseinandersetzung mit den dargestellten Stimmungen und im Gespräch mit einem Selbstporträt einlädt.
Über den Künstler:
Georg Weise wurde 1973 in Berlin geboren und wuchs zwischen 1978 und 1989 in Mecklenburg auf. Seit 1991 lebt und arbeitet er als freischaffender Künstler in Berlin. Mehrere Studienreisen führten ihn seit 1994 nach Nordamerika. 1998 nahm er sein Studium der Malerei an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee bei Prof. Wolfgang Peuker auf, das er 2003 mit dem Diplom bei Prof. Werner Liebmann abschloss.
Seit den frühen 2000er-Jahren ist Georg Weise mit zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland vertreten. Unter anderem waren seine Werke bereits 2001 im Museo de Arte Contemporáneo de Oaxaca (MACO) in Mexiko zu sehen, 2023 widmete ihm Schloss Biesdorf in Berlin die Einzelausstellung „Erinnern – Malerei von Georg Weise“. Seine Werke wurden in verschiedenen Galerien präsentiert, darunter Raab Galerie Berlin oder Galerie Ohse in Bremen.
Hintergrund:
Bischof Christian Stäblein lädt regelmäßig Künstlerinnen und Künstler ein, ihre Arbeiten im Rahmen von Kabinettausstellungen auf der Bischofsetage im Konsistorium, dem Evangelischen Zentrum Berlin, zu präsentieren. Die Ausstellungen zeigen künstlerische Positionen der Malerei, Grafik und Fotografie und bereichern damit den Dialog der Kirche mit zeitgenössischer Kunst.