Eröffnung des BERLINER FESTIVAL ALTER MUSIK 2026: Titans Rising Ensemble für Alte Musik & Alexander Bonus

Der Eröffnungsabend des BERLINER FESTIVAL ALTER MUSIK beginnt mit einem atmosphärischen Präludium von Alexander Bonus (18:00 Uhr). Der Künstler-Forscher eröffnet das Festival mit »Orpheus in der Wildnis« – einem Klangerlebnis, das Renaissance-Instrumente mit modernen Analogsynthesizern verbindet. Mit fließendem Übergang folgt das Eröffnungskonzert des Titans Rising Ensemble in großer Besetzung: »All wilden Tier im grünen Wald« – Ein Fest der Natur (19:00 Uhr). Im Anschluss lädt das Ensemble zum Sektempfang ein (20:00 Uhr).

© Titans Rising Verein für Alte Musik Berlin e.V., Natascha Zivadinovic, Gubiński Dom Kultury, Michael Markwick

Präludium um 18:00 Uhr:
Alexander Bonus: »Orpheus in der Wildnis«

Das BERLINER FESTIVAL ALTER MUSIK eröffnet mit einem atmosphärischen Präludium von Alexander Bonus. In einer meditativen Klanglandschaft entfaltet sich ein Sog, der – ganz wie die Musik des Orpheus – die Sinne verführt und das Publikum in eine andere Welt versetzt. Historische Renaissance-Instrumente verschmelzen dabei mit den vielschichtigen Klangfarben moderner Analogsynthesizer zu einem ebenso zeitlosen wie überraschenden Hörerlebnis. Treten Sie ein, wann immer Sie möchten, und lassen Sie sich von den Klängen eines Orpheus unserer Zeit fesseln!

Indem es die charakteristischen Klangwelten früher Instrumente und modularer Synthesizer miteinander verbindet, schafft Orpheus in der Wildnis einen lebendigen Dialog zwischen alter und moderner Ausdrucksform. Denn auch darin besteht die »Faszination Renaissance«, von der inspiriert Alexander Bonus klangliche Harmonie als natürliche Kraft erfahrbar macht, die alle Wesen durchströmt – als unsichtbare Saite, die jedes Lebewesen mit den anderen und mit dem ganzen Universum verbindet.

Eröffnungskonzert um 19:00 Uhr:
Titans Rising Ensemble: »All wilden Tier im grünen Wald« – Ein Fest der Natur

Die Natur als idyllische Zuflucht vor den lauten, schmutzigen Städten ist seit eher ein beliebtes Thema in Kunst und Musik. Was zieht uns Menschen immer wieder in die Natur? Warum ist das Naturthema so faszinierend? Ist es eine angeborene und tief verwurzelte Vertrautheit, die aus unserer Zeit als Jäger und Sammler stammt? Ist es Eskapismus? Oder ist es die Kraft, die wir aus der Schönheit der Natur schöpfen, um mit den Herausforderungen unseres Lebens umzugehen?

Gerade in Zeiten von Kriegen wird die Natur ein idyllischer Zufluchtsort. Das galt während des Dreißigjährigen Kriegs ebenso wie heute angesichts multipler Krisen und Konflikte in aller Welt. Zu allen Zeiten haben Menschen in der Schönheit der Natur, den lustigen Geräuschen der Tiere oder den idyllischen Geschichten von verliebten Schäferinnen und Schäfern Trost gefunden. Können wir heute vielleicht etwas von dem Wunder erlangen, das Komponisten vor 400 Jahren uns durch die Noten überliefert haben? Vielleicht fühlen wir uns selbst ein wenig ermutigt, wenn wir auch nur einen einzigen Blick auf ihre Verwunderung erhaschen.

Das Programm präsentiert Madrigale aus Johann Hermann Scheins »Wald-Liederlein« und »Diletti pastorali« (Idyllische Vergnügungen), ergänzt um Werke seiner deutschen Zeitgenossen.

Termin:
Do, 26.11.2026, 18:00 Uhr

 

Ort:
St. Matthäus-Kirche
Kulturforum Berlin
Matthäikirchplatz
10785 Berlin

 

Eintritt: 25 € und 20 € ermäßigt,
zzgl. Bearbeitungsgebühr

 

Der Link zu den Tickets vorab folgt in Kürze.