Ausstellungseröffnung »Der jüngste Tag« von Georg Weise
© Georg Weise
Georg Weises künstlerisches Schaffen umfasst Malerei, Zeichnung und Skulptur. Er verarbeitet in seiner Malerei Erinnerung an Kindheit und Jugend zu mystischen, teil abstrakten Landschaften mit Bildern von Wachstum und Vergänglichkeit. Seine Werke thematisieren in der Auseinandersetzung mit Natur und Mensch Einsamkeit, Sehnsucht nach Erlösung und Verletzlichkeit, ohne idealisierte Darstellungen zu schaffen. Dabei entsteht eine besondere Bildsprache, die den Betrachtenden zu einer persönlichen Auseinandersetzung mit den dargestellten Stimmungen und im Gespräch mit einem Selbstporträt einlädt.
Seit den frühen 2000er-Jahren ist Georg Weise mit zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland vertreten. Unter anderem waren seine Werke bereits 2001 im Museo de Arte Contemporáneo de Oaxaca (MACO) in Mexiko zu sehen, 2023 widmete ihm Schloss Biesdorf in Berlin die Einzelausstellung »Erinnern – Malerei von Georg Weise«. Seine Werke wurden in verschiedenen Galerien präsentiert, darunter Raab Galerie Berlin oder Galerie Ohse in Bremen.
Regelmäßig lädt Bischof Dr. Christian Stäblein Künstler*innen ein, ihre Arbeiten auf der Bischofsetage im Evangelischen Zentrum zu präsentieren. Sie zeigen künstlerische Positionen der Malerei, Grafik, Skulptur oder Fotografie und bereichern damit den Dialog der Kirche mit zeitgenössischer Kunst.